Kowalzik, Susanne
Kinderschutz beginnt nicht erst mit einem Verdachtsfall. Auch alltägliche Beziehungen zwischen Erwachsenen und Kindern sind von unterschiedlichen Erfahrungen, Bedürfnissen, Rollen und Machtverhältnissen geprägt. Die Fortbildung lädt dazu ein, das eigene pädagogische Handeln professionell zu reflektieren: Wo übernehme ich notwendige Verantwortung? Wo handle ich aus Gewohnheit, Zeitdruck oder eigenen Prägungen? Und woran erkenne ich, dass Grenzen von Kindern berührt oder überschritten werden? Leitgedanke: Nicht Macht abschaffen, sondern Macht wahrnehmen und verantwortlich gestalten. Inhalte: - Macht und Verantwortung in asymmetrischen pädagogischen Beziehungen - Adultismus im Alltag erkennen, ohne pädagogische Verantwortung zu negieren - Nähe vs. Distanz: persönliche wie professionelle Grenzen diskutieren - Biografische Prägungen und eigene Reaktionsmuster als Gegenstand professioneller Reflexion - Transfer auf konkrete Situationen aus dem Arbeitsalltag der Teilnehmenden Diese Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Gesundheitsamt des Landkreises Leipzig statt. Zielgruppe: Pädagogische Fachkräfte aus dem Bereich der Hilfen zur Erziehung, des ASD, LeiterInnen und ErzieherInnen von Kindertageseinrichtungen, Interessierte aus anderen Feldern der Kinder- und Jugendhilfe Bitte beachten Sie, dass Ihre Anmeldung verbindlich ist. Ein Rücktritt ist bis 14 Tage vor Lehrgangsbeginn ohne Angabe von Gründen möglich. Ab diesem Zeitpunkt ist das volle Entgelt zu entrichten.