sondern kostet Geheimnisse“ (Salvador Dalí) Wein wird seit Jahrtausenden produziert, kultiviert und genossen. Immer wieder finden sich bildliche Darstellungen der Abläufe des Kelterns und Abfüllens in Weinfässer. Wie haben Künstler den Wein in allen seinen Facetten dargestellt? Der Schwerpunkt des Vortrages liegt auf eben dieser künstlerischen Sichtweise, die besonders im 18. und 19. Jahrhundert oftmals humorvoll ist. Darüber hinaus werden auch einige kulturhistorische Trinkgewohnheiten erklärt. Sie erwartet ein Spaziergang mit Kunstwerken, der über den gewöhnlichen Weingenuss hinausgeht!
sondern kostet Geheimnisse“ (Salvador Dalí). Wein wird seit Jahrtausenden produziert, kultiviert und genossen. Immer wieder finden sich bildliche Darstellungen der Abläufe des Kelterns und Abfüllens in Weinfässer. Wie haben Künstler den Wein in allen seinen Facetten dargestellt? Der Schwerpunkt des Vortrages liegt auf eben dieser künstlerischen Sichtweise, die besonders im 18. und 19. Jahrhundert oftmals humorvoll ist. Darüber hinaus werden auch einige kulturhistorische Trinkgewohnheiten erklärt. Sie erwartet ein Spaziergang mit Kunstwerken, der über den gewöhnlichen Weingenuss hinausgeht!
„Es gibt immer Hoffnung, solange die Leinwände leer sind." Der Wiener Jugendstil begeistert heute mit fragilen Bildzeugnissen, reicher pflanzlicher Ornamentik und mit beeindruckenden Architekturen, die das Lebensgefühl einer sich befreienden Epoche verinnerlicht haben. Als damals führende Künstlerpersönlichkeit hatte vor allem Gustav Klimt (1862-1918) ein besonderes Verhältnis zu Frauen, sie bestimmen sein künstlerisches Werk. Diese Frauen mit teilweise bewegenden Lebensgeschichten begegnen uns farbenfroh in Gemälden, in Zeichnungen dagegen oftmals intim. Mit vielen Bildern wird Gustav Klimt als bedeutender Vertreter des Jugendstils vorgestellt.
In dieser Reihe beleuchtet die Kunsthistorikerin Dr. Marianne Risch-Stolz das Werk einzelner Künstler oder Künstlergruppen, kunstgeschichtliche Perioden oder die Umsetzung bestimmter Themen in der Kunstgeschichte. In kurzweiligen Vorträgen, zu denen wir herzlich einladen, werden Sie aber auch mit gesellschaftlichen Hintergründen und deren Einflüsse auf Schaffensperioden vertraut gemacht. So versteht Kunst einfach jeder. Die Reihe umfasst 6 Vorträge mit den Kursnummern: 26W0262B - 27W0262G und wird mit einem ermäßigten Entgelt für alle Vorträge angeboten.
Meisterin des expressiv-impressionistischen Zickzackverlaufs In Paris hatte Berthe Morisot einen Salon geführt, der von großen Teilen der avantgardistischen Maler frequentiert wurde. Als Schülerin und Schwägerin von Eduard Manet ist ihre Rolle als Modell Manets, der einige der interessantesten Porträts des 19. Jahrhunderts von ihr gemalt hat, Legende. Das Gesamtwerk der Künstlerin konzentriert sich thematisch auf Landschaften sowie intime Porträts von Personen ihrer engsten Umgebung, was u.a. auf ihren Status als großbürgerliche Frau zurückzuführen ist. Berthe Morisot war die erste Frau in der Gruppe der Impressionisten, die sie als gleichberechtigte Künstlerin anerkannten und stets zu ihren Ausstellungen einluden. Sie pflegte einen selbständigen Stil, geprägt von lichthaltigen Farben, einer starken Betonung graphischer Mittel und einer beeindruckenden Freiheit der Pinselführung.
„Ich merkte, dass meine Art zu sehen, sich jeden Tag änderte.“ Der schweizerische Bildhauer, Zeichner und Maler zählt zu den bedeutendsten Künstlern des 20. Jahrhunderts. Sein alleinstehendes Werk wurde zunächst beeinflusst durch die Kunst der Naturvölker und des Surrealismus, ehe es keiner Richtung mehr zuzuordnen war. Seine späteren räumlichen Konstruktionsfiguren weisen überlange Extremitäten auf. Diese eindringlichen Figuren mit ihrer Räumlichkeit beeinflussten die plastische Kunst. Speziell befasste er sich mit dem weiblichen Körper, wobei seine Gedanken stets um das Entstehen und die Form der Erscheinung kreisten. Das malerische Werk beinhaltet zahlreiche Bildnisse seines Bruders, seiner Frau und von Freunden, Landschaften, Stillleben sowie Atelierbilder. Vorherrschend besonders in den Bildnissen ist auch hier das Spannungsverhältnis der schlanken Gestalt zu Fläche und Bildraum. Mit vielen Beispielen wird sein umfangreiches Werk wie auch die bemerkenswerte Persönlichkeit beleuchtet werden.
"Um ein Maler zu sein, muss man mit Strahlen des Lichtes arbeiten" Der norwegische Maler und Grafiker Edvard Munch begründete seinen Ruhm mit expressiven Ausdrucksformen. Er verstand es, menschliche Grunderfahrungen wie Angst oder Einsamkeit mit seinen Werken zu vermitteln. Er gehörte zu den maßgeblichen Vorläufern der Avantgarde, der in der Gestaltung durch neue bildnerische Mittel nachdrücklich die Expressionisten beeinflusste, während er später zu realistischen Szenen zurückkehrte. Seine Bilder "Das kranke Kind" (1885/86), "Der Schrei" (1893) und "Madonna" (1894/95) zählen zu den bekanntesten Werken der Kunstgeschichte. Man muss Munchs Leben kennen, um seine Werke verstehen zu lernen.