Vortrag: "Hätte ich es sagen wollen oder können,

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Mittwoch, 26. Januar 2022 15:00–16:30 Uhr

vhs vhs Muldental
Kursnummer 22W0261003
Dozentin Dr. Marianne Risch-Stolz
Datum Mittwoch, 26.01.2022 15:00–16:30 Uhr
Entgelt 10,00 EUR
Ort Wurzen, VHS
Lüptitzer Str. 2
Raum 23

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hätte ich nicht nötig, es zu malen." (Philipp Otto Runge)
1777 wird Philipp Otto Runge als neuntes Kind des Schiffsreeders und Kaufmanns Daniel Nicolas Runge und Magdalena Dorothea Runge in Wolgast geboren. Er wächst in einer protestantischen Umgebung auf und wird früh an die Literatur sowie Philosophie der Klassik und des Sturm und Drang herangeführt. 1795 beginnt Runge eine Kaufmannslehre in Hamburg, doch zwei Jahre später nimmt er Zeichenunterricht und beginnt schließlich 1799 sein Studium an der Kunstakademie in Kopenhagen. Nach seiner Studienzeit geht der Künstler 1801 zurück nach Wolgast, lernt in Greifswald C. D. Friedrich kennen, lässt sich aber in Dresden nieder. Dort begeistert er sich für die italienische Renaissance und die holländische Malerei. Zurückgekehrt nach Wolgast beginnt ab 1804 eine intensive Schaffensphase: Es entstehen detailreiche Radierungen, seine "Farben-Kugel" als erstes dreidimensionales Farbsystem und schließlich seine berühmten Zeichnungen und Gemälde, die seine Auffassung von der "Landschaft" als großer "Hieroglyphe" verdeutlichen. Schließlich zieht der Künstler mit seiner Familie 1807 zurück nach Hamburg, wo er mit erst 33 Jahren an Tuberkulose verstirbt.


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