Colditz, am Nordrand des Mittelsächsischen Hügellands gelegen und von der Zwickauer Mulde umspült, soll Ort unserer Abend-Pilgerwanderung sein. Nach dem Treffen an der Colditzer Kirche folgen wir dem Weg zum Heimatturm und genießen dort gemeinsam in anregender Runde das mitgebrachte Abendbrot. Weiter geht es über Terpitzsch und durch den Colditzer Tiergarten zurück zur Kirche. Hier lassen wir den Abend mit Orgelmusik ausklingen. Die Runde ist ca. 4,5 km lang. An- und Abreise gelingt am besten mit dem Auto. Die An- und Abreise ist selbst zu organisieren. Das Kursangebot wird in Zusammenarbeit mit der Pilger-Kirche Trebsen durchgeführt, die Veranstalter ist. Ablauf: 18.00 Uhr Treffen an der Kirche in Colditz, kurze Einführung, Pilgersegen, Toilette 18.30 Uhr Pilgerweg zum Heimatturm Colditz ca. 19.00 Uhr Abendbrot am Heimatturm 19.45 Uhr Pilgerweg durch Terpitzsch und den Colditzer Tiergarten 20.45 Uhr Ausklang mit Orgelmusik in der Colditzer Kirche gegen 21.00 Ende Ziele des Angebotes: - Orte und Pilgerwege in der Region kennen lernen - körperliche Bewegung in der Natur - Förderung der körperliche und seelische Gesundheit - Inspirationen durch Kunst und Kultur - Stressreduktion durch Stille und Achtsamkeit - Begegnungsmöglichkeit für Menschen
Wer erinnert sich an die deutsche Einheit – und wessen Geschichten bleiben dabei oft unerzählt? Dieses Webinar eröffnet neue Perspektiven auf die Zeit der deutschen Wiedervereinigung und die gesellschaftlichen Umbrüche nach 1989/90. Im Mittelpunkt stehen Erfahrungen von Menschen mit Migrationsgeschichte, deren Sichtweisen in der öffentlichen Erinnerung bislang häufig zu wenig Beachtung finden. Zwei außergewöhnliche Lebenswege stehen im Fokus: - Paulino José Miguel kam als Jugendlicher aus Mosambik in die DDR. Er berichtet von seinen Erfahrungen vor und nach der Wiedervereinigung sowie von den Herausforderungen, Hoffnungen und Brüchen, die diese Zeit für viele Migrantinnen und Migranten mit sich brachte. - Cahit Başar, Sohn kurdischer Einwanderer, beleuchtet aus persönlicher und beruflicher Perspektive, wie Menschen mit Zuwanderungsgeschichte die Entwicklungen in Ost- und Westdeutschland erlebt haben und welche Bedeutung Erinnerungskultur für eine vielfältige Gesellschaft besitzt. Im Gespräch werden persönliche Erfahrungen mit gesellschaftlichen Entwicklungen verknüpft. Die beiden Gäste zeigen, wie unterschiedlich die Zeit des Umbruchs wahrgenommen wurde und welche Folgen Ausgrenzung, Zugehörigkeit und gesellschaftliche Teilhabe bis heute haben. Dabei wird deutlich, dass die Geschichte der deutschen Einheit viele Perspektiven umfasst und nur dann vollständig erzählt werden kann, wenn auch migrantische Erfahrungen sichtbar werden. Das Webinar bietet Ihnen: - persönliche Einblicke in bislang wenig bekannte Perspektiven auf die deutsche Einheit - Einordnung und Moderation durch die Journalistin Nhi Le - Raum für Ihre Fragen und Diskussion Nutzen Sie die Gelegenheit, neue Blickwinkel auf die deutsche Einheit kennenzulernen, eigene Vorstellungen von Erinnerungskultur zu hinterfragen und gemeinsam über gesellschaftlichen Zusammenhalt in einer vielfältigen Demokratie ins Gespräch zu kommen. Melden Sie sich bitte bis 01.10.2026 an. Den Teilnahmelink erhalten Sie einen Werktag vor der Veranstaltung. Die Online-Reihe „Geteilte Geschichte, gemeinsame Zukunft. Deutsche Einheit im Gespräch“ wird vom Deutschen Volkshochschul-Verband (DVV) und dem Bundesarbeitskreis Politische Grundbildung (BAK PGU) in Kooperation mit der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur durchgeführt.