Workshop mit Dr. Christian Papsdorf Jede Woche erscheinen neue Anwendungen und Funktionen im Bereich der Künstlichen Intelligenz, die unsere Arbeitswelt und den Alltag auf völlig neue Weise bereichern können. Doch bei der Vielzahl an Möglichkeiten wird es zunehmend schwieriger, den Überblick zu behalten und die passende Lösung zu finden. Hier setzt unser Workshop an: Der erfahrene KI-Experte Dr. Christian Papsdorf führt Sie Schritt für Schritt durch die Welt der KI und stellt die wichtigsten Modelle vor. Darüber hinaus zeigen konkrete Anwendungsfälle, wie Ziele in verschiedenen Lebensbereichen durch den Einsatz von KI leichter erreicht werden können. Erleben Sie live, welche Tools den größten Mehrwert bieten. Lernen Sie, wie Sie KI datenschutzgerecht einsetzen und wo der Einsatz am meisten lohnt. In praktischen Beispielen erfahren Sie zudem, wie Sie Eingabebefehle, sogenannte „Prompts“, optimal formulieren, um genau die Ergebnisse zu erzielen, die Sie benötigen. Zum Abschluss des Workshops beleuchtet Dr. Papsdorf wichtige Fragen und Kontroversen rund um KI – vom Urheberrecht über Diskriminierung bis hin zu Manipulation. Nach dem Workshop wissen Sie, welche KI-Tools zu Ihren Anforderungen passen und wie Sie Ergebnisse erzielen, die tatsächlich hilfreich sind. Die Veranstaltung ist Teil des Projektes "Kontrovers vor Ort" der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung mit sächsischen Volkshochschulen.
Was wissen wir über unsere eigene Familiengeschichte in der Zeit des Nationalsozialismus? Viele stoßen bei der Suche nach Antworten auf Schweigen, Lücken und widersprüchliche Erzählungen. Nach 1945 wurde in zahlreichen Familien kaum über diese Jahre gesprochen – ein „stilles Einverständnis des Verschweigens“, das bis heute nachwirkt. Inzwischen beginnt vor allem die Enkelgeneration, Fragen zu stellen: Waren unsere Angehörigen Mitläufer, Überzeugte, Verfolgte oder sogar Teil des Widerstands? Die Autorin Dr. Christine Bücher nimmt Sie mit auf ihre persönliche Spurensuche, die sie in ihrem Buch „Die Lücke im Album“ beschreibt. In ihrer Lesung gibt sie eindrückliche Einblicke in ihre eigene Familiengeschichte und zeigt zugleich, wie man selbst beginnen kann, die eigene Vergangenheit zu erforschen. Neben der Lesung erhalten Sie konkrete und alltagstaugliche Anregungen für die Recherche: - Wo finde ich verlässliche Quellen? - Wie gehe ich mit Lücken und widersprüchlichen Informationen um? - Wie kann ich belastende Erkenntnisse einordnen und verarbeiten? Eine Veranstaltung für alle, die sich offen und kritisch mit der eigenen Familiengeschichte auseinandersetzen möchten – ein anspruchsvolles, aber bereicherndes Stück gelebter Erinnerungskultur. Dr. Christine Bücher studierte Kunstgeschichte, Literaturwissenschaft und Philosophie an der RWTH Aachen. Sie kuratiert Ausstellungen und arbeitet als Referentin in der historisch-politischen Bildung, u. a. am Militärhistorischen Museum der Bundeswehr. Die Veranstaltung ist Teil des Projektes "Kontrovers vor Ort" der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung mit sächsischen Volkshochschulen.