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Interkulturalität, Religion

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Pilgern- Kurzer Weg durch das erblühende Muldental (11 km)
Sa. 18.04.2026 09:30
Wurzen

Laufen Sie von Wurzen nach Machern dem Lenz entgegen und begegnen Sie Mensch, Kultur und Natur in Ruhe und mit Freude. Sie treffen auf eine offene Pilgerleiterin, die die Gruppe begleitet und den Weg weist. So können Sie sich auf Ihren Weg konzentrieren, Gespräche und Kontakt suchen oder nachdenklich sogar das Selbstgespräch führen. Laufen Sie auf traditionellen Pilgerwegen und schauen Sie nach kulturellen Schätzen und natürlichen Sehenswürdigkeiten. In kurzen Exkursen wird Ihnen die Pilgerleiterin an Haltepunkten wichtiges berichten und mit Ihnen ins Gespräch kommen. Ablauf: 9.30 Uhr Treffen am Dom: Vorstellungsrunde, kurze Einführung, Pilgersegen im Dom 10.00 Uhr Pilgerweg mit kurzen Impulsen bis Nepperwitz 11.45 Uhr Mittag mit eigenem Lunchpaket in Nepperwitz; Mittagspause: Rast-Raum, Kaffee, Tee, Toilette gibt es vor Ort 12.30 Uhr Kirchenbesichtigung und Führung mit Erläuterungen zum Fischer-Art-Altar 13.00 Uhr Pilgerweg nach Machern mit kurzen Impulsen 14.30 Uhr Ankunft in Machern, kurze Einkehr im Eiscafe 15.00 Abschlussrunde und Ende des Angebotes Eigene Abreise mit S-Bahnanschluss von Machern Richtung Wurzen oder Borsdorf gegen 15.30 Uhr Das Kursangebot wird in Zusammenarbeit mit der Pilger-Kirche Trebsen durchgeführt, die als Veranstalter fungiert. Ziele des Angebotes: - Orte und Pilgerwege in der Region kennen lernen - körperliche Bewegung in der Natur - Förderung der körperliche und seelische Gesundheit - Inspirationen durch Kunst und Kultur - Stressreduktion durch Stille und Achtsamkeit - Begegnungsmöglichkeit für Menschen  

Kursnummer 26W02001
Gebühr: 3,00
Lesung: Die Lücke im Album - nichtjüdische-jüdische Familie in der NS-Zeit
Do. 30.04.2026 19:00
Markranstädt

Die Lücke im Album. Wie ich die Geschichte meiner nichtjüdisch-jüdischen Familie in der NS-Zeit entdeckte. Lesung mit Christine Bücher und Einführung in die Recherche eigener Familiengeschichte Was haben unsere Familien in jener Zeit erlebt? Waren unsere Angehörigen Mitläufer, Überzeugte, Verfolgte oder Widerständige? Wer sich auf Spurensuche begibt, stößt häufig auf Unsicherheiten, widersprüchliche Überlieferungen und schmerzhafte Lücken. Nach dem Zweiten Weltkrieg schien in vielen Familien stillschweigend vereinbart, über die zwölf Jahre des Nationalsozialismus nicht zu reden. Während die Menschen in Ost- und Westdeutschland neue Karrieren begannen, war die Geschichte am familiären Esstisch tabu. Heute fragt vor allem die Enkelgeneration nach, will verstehen. Wollen Sie ihre Familiengeschichte kritisch hinterfragen und sich gegebenenfalls mit Verstrickungen und Mitläufertum oder auch mit Widerstand und Verfolgung auseinandersetzen? Christine Bücher, die Autorin des Buches „Die Lücke im Album“, berichtet über ihre eigene Familienrecherche und gibt praktische Hinweise für den Einstieg in ein anspruchsvolles, aber lohnendes Kapitel persönlicher Erinnerungskultur. Dr. Christine Bücher studierte an der RWTH Aachen Kunstgeschichte, Literaturwissenschaft und Philosophie. Sie kuratiert Ausstellungen und arbeitet als Referentin im Bereich historisch-politischer Bildung u.a. am Militärhistorischen Museum der Bundeswehr. Die Veranstaltung ist Teil des Projektes "Kontrovers vor Ort" der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung mit sächsischen Volkshochschulen und findet im Rahmen von TACHELES - das Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen 2026 statt.

Kursnummer 26M1100000
Gebühr: kostenlos
HÖRT MIR MAL ENDLICH JEMAND ZU!?!! Ein Dialog-Workshop zum Thema Migration und Integration mit Sarah A. Besic
Fr. 08.05.2026 19:00
Markkleeberg

Migration sorgt nicht nur in Sachsen für Verunsicherung und kontroverse Diskussionen. Viele fragen sich, wie Zuwanderung das gesellschaftliche Zusammenleben beeinflusst – heute und in Zukunft. Ein Teil der Debatte thematisiert den Umgang mit Migration, der andere blickt auf den Bereich der Integration. Auch wenn der Ausländeranteil in Sachsen unter dem Bundesdurchschnitt liegt, prägen Migration und Integration die politische Stimmung und Wahlentscheidungen stark. Die Polarisierung wächst: Die Grenzen des Sagbaren werden ausgelotet. Wer wird gehört – und wer nicht? Was ist Fakt, was Meinung oder Stimmungsmache? Die Veranstaltung ist eine Einladung, in Ihrem Ort miteinander ins Gespräch zu kommen – respektvoll, offen und jenseits von Parolen. Sarah A. Besic führt durch den Abend mit einem einführenden Video und einem Überblick über das Diskursfeld, dessen Akteure und Dynamiken sowie die zentralen Begriffe. Vor allem aber bietet er Raum für den persönlichen Austausch zu Beobachtungen und Empfindungen. Sarah A. Besic (geb. 1969) wuchs als Kind einer Sächsin und eines Bosniers im Westen Deutschlands auf und zog nach der Wende nach Leipzig. Bundeswehreinsätze in Bosnien, dem Kosovo und Afghanistan waren prägende Erfahrungen. Heute arbeitet Besic als Coach und Meditationslehrer – stets getragen vom multikulturellen Erbe seiner Familie. Die Veranstaltung ist Teil des Projektes "Kontrovers vor Ort" der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung mit sächsischen Volkshochschulen.

Kursnummer 26M0100001
Gebühr: kostenlos
Abendpilgern - Rund um die Hohburger Berge
Mi. 20.05.2026 18:00

Wenn der Tag langsam zur Ruhe kommt und das Abendlicht alles in warme Farben taucht, laden wir herzlich zum Abendpilgern ein. Gemeinsam gehen wir ein Stück durch die Natur, lassen den Alltag hinter uns und nehmen uns Zeit für Ruhe, das Naturerlebnis und kurze Impulse. Unterwegs halten wir an mehreren kleinen Stationen an, hören einen Gedanken, gehen in uns und dann wieder weiter. Der Weg ist ca. 3,7 km lang und leicht zu gehen. Das Kursangebot wird in Zusammenarbeit mit der Pilger-Kirche Trebsen durchgeführt, die als Veranstalter fungiert. Ein weiterer Kooperationspartner dieser Veranstaltung ist das Steinarbeiterhaus Hohburg. Ablauf: 18:00 Uhr Treffen an der Kirche Hohburg: Vorstellungsrunde, kurze Einführung, Pilgersegen, Abstellen der Verpflegung 18:30 Uhr Pilgerweg mit kurzen Impulsen durch die Hohburger Berge ca. 9:45 Uhr Gemeinsames Abendbrot im Steinarbeiterhaus 20:20:Uhr kurzes Abschlussgespräch 20:30:Uhr Ende und selbstständiger Heimweg Ziele des Angebotes: - Orte und Pilgerwege in der Region kennen lernen - körperliche Bewegung in der Natur - Förderung der körperlichen und seelischen Gesundheit - Stressreduktion durch Stille und Achtsamkeit - Inspirationen durch Kunst und Kultur - Begegnungsmöglichkeit für Menschen  

Kursnummer 26W02004
Gebühr: 3,00
Ist das schon Extremismus? - Vortrag mit anschließender Diskussion
Di. 02.06.2026 19:00
Markranstädt

Ist das schon Extremismus? - Vortrag mit anschließender Diskussion Referent: Prof. Dr. Tom Thieme, Hochschule der Sächsischen Polizei (FH), Rothenburg Obwohl sich weite Teile der Bevölkerung in der Anerkennung und Verteidigung der Demokratie einig sind, sorgt das Thema Extremismus regelmäßig für heftige Kontroversen: Was heißt denn eigentlich extremistisch? Kann man Rechts- und Linksextremismus miteinander vergleichen? Und: Ist die AfD eine rechtsextreme Partei? Die Antworten auf diese Fragen gehen uns alle an. Denn wie wir extremistische Bestrebungen wahrnehmen und mit ihnen umgehen, prägt unsere Gesellschaft. Dabei stellt die Abgrenzung von Demokratie und Extremismus die wesentliche Grundlage für den politischen und gesellschaftlichen Umgang mit antidemokratischen Phänomenen dar. Gemeinsam mit dem Politikwissenschaftler Tom Thieme wollen wir angesichts konkreter Beispiele diskutieren: „Ist das schon Extremismus?“. Tom Thieme ist seit 2017 Professor für Gesellschaftspolitische Bildung an der Hochschule der Sächsischen Polizei. Er arbeitet seit fast zwei Jahrzehnten zu den Themen Rechtsextremismus, Linksextremismus und Islamismus in Deutschland und Europa. Der Experte gibt aktuelle Einblicke in die Thematik und geht dabei auf Ideologien, Strategien und Aktionen ein. Schwerpunkt ist die Situation in Sachsen. Folgende Fragen werden geklärt: Welche Erscheinungsformen haben Extremisten heutzutage? Wie versuchen Sie demokratische Grundwerte zu unterlaufen? Welche Bewegungen gibt es, die als extremistisch eingestuft werden? Und was lässt sich gesellschaftlich und politisch gegen Extremismus tun? Die Veranstaltung ist Teil des Projektes "Kontrovers vor Ort" der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung mit sächsischen Volkshochschulen.

Kursnummer 26M1100002
Gebühr: kostenlos
Pilgerwanderung: Über Berg und Tal durch das Muldenland (13km)
Sa. 20.06.2026 09:30
Grimma

Laufen Sie von Grimma nach Trebsen dem Sommer entgegen und begegnen Sie Mensch, Kultur und Natur in Ruhe und mit Freude. Sie treffen auf eine offene Pilgerleiterin, die die Gruppe begleitet und den Weg weist. So können Sie sich auf Ihren Weg konzentrieren, Gespräche und Kontakt suchen oder nachdenklich sogar das Selbstgespräch führen. Laufen Sie auf traditionellen Pilgerwegen und schauen Sie nach kulturellen Schätzen und natürlichen Sehenswürdigkeiten. In kurzen Exkursen wird Ihnen die Pilgerleiterin an Haltepunkten wichtiges berichten und mit Ihnen ins Gespräch kommen. Ablauf: 9.00 Uhr Treffen an der Frauenkirche in Grimma, kurze Einführung, Pilgersegen, Toilette 9.30 Uhr Pilgerweg mit kurzen Impulsen bis Döben 11.00 Uhr erste Pause mit eigenem Lunchpaket im Schlosshof Döben 11.45 Uhr Pilgerweg mit kurzen Impulsen nach Nerchau 13.15 Uhr zweite Pause mit kurzer Kirchenbesichtigung in Nerchau 14.00 Uhr Pilgerweg mit kurzen Impulsen bis Trebsen 15.15 Uhr Ankunft in Trebsen, Abschlussrunde in der Kirche, Kaffee und Eis im Pilgergarten 16.05 Bus zurück nach Grimma Eigene Abreise mit Bus von Trebsen Richtung Grimma oder Wurzen gegen 16:00 Uhr Das Kursangebot wird in Zusammenarbeit mit der Pilger-Kirche Trebsen durchgeführt, die als Veranstalter fungiert. Ziele des Angebotes: - Orte und Pilgerwege in der Region kennen lernen - körperliche Bewegung in der Natur - Förderung der körperliche und seelische Gesundheit - Inspirationen durch Kunst und Kultur - Stressreduktion durch Stille und Achtsamkeit - Begegnungsmöglichkeit für Menschen  

Kursnummer 26W02003
Gebühr: 3,00
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16.04.26 10:33:02