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Droht ein neuer "Faschismus"? - Vortrag und Diskussion

Folgt man dem vom britischem Magazin The Economist jährlich erstellten Demokratieindex, so befindet sich die liberale Demokratie als Regierungsform in einer tiefgreifenden Krise. Im letzten Index erfüllten nur noch 25 Länder, in denen weniger als 7 Prozent der Weltbevölkerung leben, die Kriterien einer „vollständigen Demokratie“. Zunehmend autoritäre Tendenzen kennzeichnen die Situation zum Beispiel in der Türkei, den USA und Argentinien. Und selbst in Deutschland haben viele Menschen das Gefühl, dass die Demokratie nicht mehr funktioniert und/oder dass sie gefährdet ist.
Wohin entwickeln sich Länder wie die USA? Was droht nach Ansicht derer, die Angst um die Demokratie in Deutschland haben? Parolen wie „Nie wieder ist jetzt“ suggerieren, dass es Parallelen gibt zwischen den späten 1920er / frühen 1930er Jahren und der (deutschen) Gegenwart und dass Deutschland ein neuer Faschismus droht. Wie berechtigt ist diese Sorge? Wie stimmig ist der historische Vergleich mit den letzten Jahren der Weimarer Republik? Was zeichnete den historischen Faschismus in Deutschland und Italien aus? Was genau ist gegebenenfalls „neu“? Und wie gefährlich ist die Krise der Demokratie, unabhängig von der Frage, ob ein neuer Faschismus droht?

Klaus Neumann ist Historiker und Kulturwissenschaftler. Bis 2018 war er Professor für Geschichte in Melbourne, Australien. In seinem letzten Buch, Blumen und Brandsätze. Eine deutsche Geschichte 1989–2023, widmet Neumann sich der lokalen Aufnahme von Flüchtlingen in Sachsen und Hamburg. Das Buch ist über die sächsische Landeszentrale für politische Bildung erhältlich.

Die Veranstaltung ist Teil des Projektes "Kontrovers vor Ort" der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung mit sächsischen Volkshochschulen.

Droht ein neuer "Faschismus"? - Vortrag und Diskussion

Folgt man dem vom britischem Magazin The Economist jährlich erstellten Demokratieindex, so befindet sich die liberale Demokratie als Regierungsform in einer tiefgreifenden Krise. Im letzten Index erfüllten nur noch 25 Länder, in denen weniger als 7 Prozent der Weltbevölkerung leben, die Kriterien einer „vollständigen Demokratie“. Zunehmend autoritäre Tendenzen kennzeichnen die Situation zum Beispiel in der Türkei, den USA und Argentinien. Und selbst in Deutschland haben viele Menschen das Gefühl, dass die Demokratie nicht mehr funktioniert und/oder dass sie gefährdet ist.
Wohin entwickeln sich Länder wie die USA? Was droht nach Ansicht derer, die Angst um die Demokratie in Deutschland haben? Parolen wie „Nie wieder ist jetzt“ suggerieren, dass es Parallelen gibt zwischen den späten 1920er / frühen 1930er Jahren und der (deutschen) Gegenwart und dass Deutschland ein neuer Faschismus droht. Wie berechtigt ist diese Sorge? Wie stimmig ist der historische Vergleich mit den letzten Jahren der Weimarer Republik? Was zeichnete den historischen Faschismus in Deutschland und Italien aus? Was genau ist gegebenenfalls „neu“? Und wie gefährlich ist die Krise der Demokratie, unabhängig von der Frage, ob ein neuer Faschismus droht?

Klaus Neumann ist Historiker und Kulturwissenschaftler. Bis 2018 war er Professor für Geschichte in Melbourne, Australien. In seinem letzten Buch, Blumen und Brandsätze. Eine deutsche Geschichte 1989–2023, widmet Neumann sich der lokalen Aufnahme von Flüchtlingen in Sachsen und Hamburg. Das Buch ist über die sächsische Landeszentrale für politische Bildung erhältlich.

Die Veranstaltung ist Teil des Projektes "Kontrovers vor Ort" der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung mit sächsischen Volkshochschulen.

16.08.26 14:06:52