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Kultur- und Kunstgeschichte, Exkursionen

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Vortrag: Wer genießen kann, trinkt keinen Wein mehr,
Mi. 25.02.2026 14:30
Grimma

sondern kostet Geheimnisse“ (Salvador Dalí) Wein wird seit Jahrtausenden produziert, kultiviert und genossen. Immer wieder finden sich bildliche Darstellungen der Abläufe des Kelterns und Abfüllens in Weinfässer. Wie haben Künstler den Wein in allen seinen Facetten dargestellt? Der Schwerpunkt des Vortrages liegt auf eben dieser künstlerischen Sichtweise, die besonders im 18. und 19. Jahrhundert oftmals humorvoll ist. Darüber hinaus werden auch einige kulturhistorische Trinkgewohnheiten erklärt. Sie erwartet ein Spaziergang mit Kunstwerken, der über den gewöhnlichen Weingenuss hinausgeht!

Kursnummer 26G02615
Gebühr: 14,00
Vortrag:"Wer genießen kann, trinkt keinen Wein mehr,
Mi. 25.02.2026 17:30
Wurzen

sondern kostet Geheimnisse“ (Salvador Dalí). Wein wird seit Jahrtausenden produziert, kultiviert und genossen. Immer wieder finden sich bildliche Darstellungen der Abläufe des Kelterns und Abfüllens in Weinfässer. Wie haben Künstler den Wein in allen seinen Facetten dargestellt? Der Schwerpunkt des Vortrages liegt auf eben dieser künstlerischen Sichtweise, die besonders im 18. und 19. Jahrhundert oftmals humorvoll ist. Darüber hinaus werden auch einige kulturhistorische Trinkgewohnheiten erklärt. Sie erwartet ein Spaziergang mit Kunstwerken, der über den gewöhnlichen Weingenuss hinausgeht!

Kursnummer 26W02625
Gebühr: 14,00
Kunsthistorische Vortragsreihe
Mi. 09.09.2026 17:30
Wurzen

In dieser Reihe beleuchtet die Kunsthistorikerin Dr. Marianne Risch-Stolz das Werk einzelner Künstler oder Künstlergruppen, kunstgeschichtliche Perioden oder die Umsetzung bestimmter Themen in der Kunstgeschichte. In kurzweiligen Vorträgen, zu denen wir herzlich einladen, werden Sie aber auch mit gesellschaftlichen Hintergründen und deren Einflüsse auf Schaffensperioden vertraut gemacht. So versteht Kunst einfach jeder. Die Reihe umfasst 6 Vorträge mit den Kursnummern: 26W0262B - 27W0262G und wird mit einem ermäßigten Entgelt für alle Vorträge angeboten.

Kursnummer 26W0262A
Gebühr: 72,00
Vortrag: Gustav Klimt (1862-1918)
Mi. 09.09.2026 17:30
Wurzen

„Es gibt immer Hoffnung, solange die Leinwände leer sind." Der Wiener Jugendstil begeistert heute mit fragilen Bildzeugnissen, reicher pflanzlicher Ornamentik und mit beeindruckenden Architekturen, die das Lebensgefühl einer sich befreienden Epoche verinnerlicht haben. Als damals führende Künstlerpersönlichkeit hatte vor allem Gustav Klimt (1862-1918) ein besonderes Verhältnis zu Frauen, sie bestimmen sein künstlerisches Werk. Diese Frauen mit teilweise bewegenden Lebensgeschichten begegnen uns farbenfroh in Gemälden, in Zeichnungen dagegen oftmals intim. Mit vielen Bildern wird Gustav Klimt als bedeutender Vertreter des Jugendstils vorgestellt.

Kursnummer 26W0262B
Gebühr: 14,00
Kunsthistorische Vortragsreihe
Do. 10.09.2026 14:30
Markkleeberg

Donnerstag, 10.09.2026, 14.30 Uhr   Gabriele Münter (1877-1962) Gabriele Münter, die 1897 ihre künstlerische Laufbahn zunächst traditionell an einer Damenkunstschule in Düsseldorf begann, traf 1901 in München Wassily Kandinsky, mit dem sie eine unkonventionelle Lebensgemeinschaft einging. Besonders die zeitgenössische französische Kunst hinterließ 1906/07 einen nachhaltigen Eindruck auf Gabriele Münter, die 1909 ein Haus in Murnau kaufte, das fortan im Sommer Treffpunkt für die künstlerische Avantgarde wurde. Als Mitbegründerin des „Blauen Reiters“ erlangte sie neben Marianne von Werefkin große Bedeutung und entwickelte eine eigenständige, abstrakte Malweise in leuchtenden, unvermischten Farben und starken Formen. Sie war eine aufgeschlossene und fortschrittliche Frau, die aber auch das Schicksal als entartete Künstlerin ereilte, die Ausstellungsverbot erhielt und erst nach dem Zweiten Weltkrieg wieder in Erscheinung trat.   Donnerstag, 24.09.2026, 14.30 Uhr   „Hätte ich es sagen wollen oder können, hätte ich nicht nötig, es zu malen.“ (Philipp Otto Runge)  1777 wird Philipp Otto Runge als neuntes Kind des Schiffsreeders und Kaufmanns Daniel Nicolas Runge und Magdalena Dorothea Runge in Wolgast geboren. Er wächst in einer protestantischen Umgebung auf und wird früh an die Literatur sowie Philosophie der Klassik und des Sturm und Drang herangeführt. 1795 beginnt Runge eine Kaufmannslehre in Hamburg, doch zwei Jahre später nimmt er Zeichenunterricht und beginnt schließlich 1799 sein Studium an der Kunstakademie in Kopenhagen. Nach seiner Studienzeit geht der Künstler 1801 zurück nach Wolgast, lernt in Greifswald C. D. Friedrich kennen, lässt sich aber in Dresden nieder. Dort begeistert er sich für die italienische Renaissance und die holländische Malerei. Zurückgekehrt nach Wolgast beginnt ab 1804 eine intensive Schaffensphase: Es entstehen detailreiche Radierungen, seine „Farben-Kugel“ als erstes dreidimensionales Farbsystem und schließlich seine berühmten Zeichnungen und Gemälde, die seine Auffassung von der „Landschaft“ als großer „Hieroglyphe“ verdeutlichen. Schließlich zieht der Künstler mit seiner Familie 1807 zurück nach Hamburg, wo er mit erst 33 Jahren an Tuberkulose verstirbt.     Donnerstag, 15.10.2026, 14.30 Uhr   Der unorthodox malende Barockkünstler Frans Hals (1582/83-1666) 1582/83 wurde Frans Hals in Antwerpen geboren. Die Familie musste aber 1585 in den Norden des Landes fliehen und wohnte ab 1591 in Haarlem. Man vermutet, dass er Schüler von Karel van Mander war, sicher trat er 1610 in die Haarlemer St. Lukasgilde ein. 1612 wurde er Mitglied der St. Joris-Schützengilde, deren Mitglied er bis 1624 blieb. Er erhielt aufgrund seiner gesellschaftlichen Position wichtige offizielle Aufträge, darunter mehrere Gemälde der Schützengilde. Bis ins hohe Alter schuf er Gruppenbildnisse von Regenten, und nach dem Tod von Rubens und Anthonis van Dycks wurde er der am meisten gefeierte Porträtmaler der Niederlande. Augenfällig ist sein rasch anmutender Pinselstrich, der in seiner Zeit einzigartig war und malerische Tendenzen des 19. Jahrhunderts vorwegzunehmen scheint. Dennoch musste er im hohen Alter wiederholt um finanzielle Unterstützung bei der Stadt Haarlem bitten. Am 1. September 1666 wurde er im Chor von St. Bavo zu Haarlem begraben.     Donnerstag, 29.10.2026, 14.30 Uhr   Vilhelm Hammershøi (1864-1916) – Der „dänische Vermeer“ Vilhelm Hammershøi ist bekannt für melancholisch anmutende Interieurs, Porträts, Landschafts- und Architekturdarstellungen, die oftmals an Arbeiten von James McNeill Whistler erinnern, die der Künstler sehr bewunderte. Als Vertreter des Symbolismus malte Vilhelm Hammershøi „Bilder, die im gebräuchlichen Sinne nichts darstellen…“, daher wird der Künstler auch häufig als der „Dänische Vermeer“ bezeichnet.  1905 kaufte der einflussreiche Berliner Kunsthändler Paul Cassirer mehrere Bilder von Hammershøi und widmete dem Maler 1906 eine Einzelausstellung in seiner Hamburger Galerie. 1910 wurde er zum Ratsmitglied der Kopenhagener Kunstakademie ernannt. 1914 erkrankte der Künstler an Kehlkopfkrebs, eine Krankheit, die ihn zunehmend schwächte und an der er 1916 in Kopenhagen verstarb.     Donnerstag, 21.01.2027, 14.30 Uhr   „Ich merkte, dass meine Art zu sehen, sich jeden Tag änderte.“ – Alberto Giacometti (1901-1966) Der schweizerische Bildhauer, Zeichner und Maler zählt zu den bedeutendsten Künstlern des 20. Jahrhunderts. Sein alleinstehendes Werk wurde zunächst beeinflusst durch die Kunst der Naturvölker und des Surrealismus, ehe es keiner Richtung mehr zuzuordnen war. Seine späteren räumlichen Konstruktionsfiguren weisen überlange Extremitäten auf. Diese eindringlichen Figuren mit ihrer Räumlichkeit beeinflussten die plastische Kunst. Speziell befasste er sich mit dem weiblichen Körper, wobei seine Gedanken stets um das Entstehen und die Form der Erscheinung kreisten. Das malerische Werk beinhaltet zahlreiche Bildnisse seines Bruders, seiner Frau und von Freunden, Landschaften, Stillleben sowie Atelierbilder. Vorherrschend besonders in den Bildnissen ist auch hier das Spannungsverhältnis der schlanken Gestalt zu Fläche und Bildraum. Mit vielen Beispielen wird sein umfangreiches Werk wie auch die bemerkenswerte Persönlichkeit beleuchtet werden.     Donnerstag, 18.02.2027, 14.30 Uhr Lyonel Feininger (1871-1956) Lyonel Feininger kam erst mit sechsunddreißig Jahren zur Malerei, nachdem er lange Zeit als kommerzieller Karikaturist für diverse deutsche, französische und amerikanische Zeitschriften tätig gewesen war. Ab 1909 war er Mitglied der Berliner Sezession, 1919 wurde er von Walter Gropius zur Gründung des Staatlichen Bauhauses nach Weimar berufen. Er entwickelte unter dem Einfluss des Kubismus und der Malerei Robert Delaunays seinen unverwechselbaren Stil - charakterisiert durch die geometrische Konstruktion des Bildraumes, die kristalline Auffächerung transparenter Flächen und die Reflexivität von Licht, Raum und Farbe. Nach seiner 1937 erfolgten Rückkehr nach New York entstand die Reihe der Manhattan-Bilder, die anschaulich belegen, wie fasziniert der Künstler auch von dieser Metropole gewesen war. Lyonel Feininger starb am 13. Januar 1956 in New York.

Kursnummer 26M02610
Gebühr: 65,00
Vortrag: J.M.W. Turner (1775-1851)
Mi. 23.09.2026 17:30
Wurzen

Turner schuf unverwechselbare Arbeiten, als deren Inspirationen Schiffe und das Wasser dienten, darüber hinaus begeisterten ihn dramatische Naturszenen. Er war zunächst Autodidakt mit einem außerordentlich großen Talent. Bereits vierzehnjährig Stipendiat der Royal Academy, wurde er sechsundzwanzigjährig in die Royal Academy aufgenommen. Er war beeindruckt von Claude Lorrains Werken, reiste auf das europäische Festland und wurde 1807 Professor für Perspektive an der Royal Academy. Nach einer Italienreise ließ ihn das südliche Licht nicht mehr los, und er begann, die Kraft des Lichts in seine Werke einzubetten. Zwar brach Turner seinen Stil nicht abrupt ab, doch zog er eine klare Trennung zwischen seinen Auftragsarbeiten und seinen Experimenten, in denen sich seine Ideen voll entfalteten. 

Kursnummer 26W0262C
Gebühr: 14,00
Vortrag: Frans Hals (1582/83-1666)
Mi. 14.10.2026 17:30
Wurzen

Der unorthodox malende Barockkünstler 1582/83 wurde Frans Hals in Antwerpen geboren. Die Familie musste aber 1585 in den Norden des Landes fliehen und wohnte ab 1591 in Haarlem. Man vermutet, dass er Schüler von Karel van Mander war, sicher trat er 1610 in die Haarlemer St. Lukasgilde ein. 1612 wurde er Mitglied der St. Joris-Schützengilde, deren Mitglied er bis 1624 blieb. Er erhielt aufgrund seiner gesellschaftlichen Position wichtige offizielle Aufträge, darunter mehrere Gemälde der Schützengilde. Bis ins hohe Alter schuf er Gruppenbildnisse von Regenten, und nach dem Tod von Rubens und Anthonis van Dycks wurde er der am meisten gefeierte Porträtmaler der Niederlande. Augenfällig ist sein rasch anmutender Pinselstrich, der in seiner Zeit einzigartig war und malerische Tendenzen des 19. Jahrhunderts vorwegzunehmen scheint. Dennoch musste er im hohen Alter wiederholt um finanzielle Unterstützung bei der Stadt Haarlem bitten. Am 1. September 1666 wurde er im Chor von St. Bavo zu Haarlem begraben.

Kursnummer 26W0262D
Gebühr: 14,00
Die Sprache der Linie – Kohle als Ausdrucksmittel
Mi. 04.11.2026 18:00
Borna

Zeichenkohle erleben als ein kraftvolles, sensibles und spontanes Medium, das ideal ist für freies Experimentieren, atmosphärische Darstellungen und persönliche Ausdrucksformen – ohne technische Perfektion

Kursnummer 26B02710
Gebühr: 78,00
Vortrag: Berthe Morisot (1841-1895)
Mi. 25.11.2026 17:30
Wurzen

Meisterin des expressiv-impressionistischen Zickzackverlaufs In Paris hatte Berthe Morisot einen Salon geführt, der von großen Teilen der avantgardistischen Maler frequentiert wurde. Als Schülerin und Schwägerin von Eduard Manet ist ihre Rolle als Modell Manets, der einige der interessantesten Porträts des 19. Jahrhunderts von ihr gemalt hat, Legende. Das Gesamtwerk der Künstlerin konzentriert sich thematisch auf Landschaften sowie intime Porträts von Personen ihrer engsten Umgebung, was u.a. auf ihren Status als großbürgerliche Frau zurückzuführen ist. Berthe Morisot war die erste Frau in der Gruppe der Impressionisten, die sie als gleichberechtigte Künstlerin anerkannten und stets zu ihren Ausstellungen einluden. Sie pflegte einen selbständigen Stil, geprägt von lichthaltigen Farben, einer starken Betonung graphischer Mittel und einer beeindruckenden Freiheit der Pinselführung.

Kursnummer 26W0262E
Gebühr: 14,00
Vortrag: Alberto Giacometti (1901-1966)
Mi. 20.01.2027 17:30
Wurzen

„Ich merkte, dass meine Art zu sehen, sich jeden Tag änderte.“ Der schweizerische Bildhauer, Zeichner und Maler zählt zu den bedeutendsten Künstlern des 20. Jahrhunderts. Sein alleinstehendes Werk wurde zunächst beeinflusst durch die Kunst der Naturvölker und des Surrealismus, ehe es keiner Richtung mehr zuzuordnen war. Seine späteren räumlichen Konstruktionsfiguren weisen überlange Extremitäten auf. Diese eindringlichen Figuren mit ihrer Räumlichkeit beeinflussten die plastische Kunst. Speziell befasste er sich mit dem weiblichen Körper, wobei seine Gedanken stets um das Entstehen und die Form der Erscheinung kreisten. Das malerische Werk beinhaltet zahlreiche Bildnisse seines Bruders, seiner Frau und von Freunden, Landschaften, Stillleben sowie Atelierbilder. Vorherrschend besonders in den Bildnissen ist auch hier das Spannungsverhältnis der schlanken Gestalt zu Fläche und Bildraum. Mit vielen Beispielen wird sein umfangreiches Werk wie auch die bemerkenswerte Persönlichkeit beleuchtet werden.

Kursnummer 27W0262F
Gebühr: 14,00
Vortrag: Edvard Munch (1863-1944)
Mi. 17.02.2027 17:30
Wurzen

"Um ein Maler zu sein, muß man mit Strahlen des Lichtes arbeiten" Der norwegische Maler und Grafiker Edvard Munch begründete seinen Ruhm mit expressiven Ausdrucksformen. Er verstand es, menschliche Grunderfahrungen wie Angst oder Einsamkeit mit seinen Werken zu vermitteln. Er gehörte zu den maßgeblichen Vorläufern der Avantgarde, der in der Gestaltung durch neue bildnerische Mittel nachdrücklich die Expressionisten beeinflusste, während er später zu realistischen Szenen zurückkehrte. Seine Bilder "Das kranke Kind" (1885/86), "Der Schrei" (1893) und "Madonna" (1894/95) zählen zu den bekanntesten Werken der Kunstgeschichte. Man muss Munchs Leben kennen, um seine Werke verstehen zu lernen.

Kursnummer 27W0262G
Gebühr: 14,00
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